Der KI-Tag
Sie wollen mit Künstlicher Intelligenz anfangen und wissen nicht, wo. Dafür ist dieser Tag gedacht. Ich komme zu Ihnen in den Betrieb, wir arbeiten an Ihren echten Aufgaben, und am Ende können Sie und Ihre Leute damit weiterarbeiten. Ohne Folien, ohne Vorwissen.
Ich setze Künstliche Intelligenz ein, um Menschen zusammenzubringen und Netzwerke aufzubauen. Genau das kann sie selbst nicht.
Die Angst, von einer Maschine ersetzt zu werden, nehme ich Ihnen an diesem Tag nicht mit gutem Zureden, sondern indem Sie sehen, wo die Grenze verläuft. Alles, wofür sich die Regeln aufschreiben lassen, wird eine Maschine bald schneller und günstiger erledigen. Sobald jemand die Regeln notiert hat, befolgt sie sie.
Was sich nicht aufschreiben lässt, ist Ihr Urteil. Wen Sie anrufen, wem Sie vertrauen, warum ein Kunde zögert, was in Ihrer Branche gerade dran ist. Das kommt aus Jahren, in denen Sie Leute getroffen und Dinge erlebt haben. Dafür gibt es keine Anleitung, und genau deshalb werden Sie gebraucht.
Ein Punkt ist mir dabei wichtiger als jedes Werkzeug. Diese Technik darf uns nicht auseinanderbringen. Die sozialen Netzwerke haben behauptet, sie würden Menschen verbinden, und am Ende sind die Leute einsamer als je zuvor. Wert entsteht dort, wo Mensch auf Mensch trifft, und das Bewusstsein dafür müssen wir behalten.
Deshalb lohnt es sich, sich jetzt damit zu befassen statt abzuwarten. Wer den Anschluss verliert, merkt es erst spät.
Vom Benutzen zum Bauen
Zwei Jahre lang haben wir Künstlicher Intelligenz gesagt, was sie für uns tun soll. Inzwischen kann man ihr sagen, was sie einem bauen soll. Das ist der eigentliche Sprung.
Er betrifft den Einzelunternehmer genauso wie den Betrieb mit fünfzehn Leuten. Im Betrieb wirkt er nur auf mehr Schreibtischen, weil dort mehr Handgriffe jede Woche gleich ablaufen.
Sie beschreiben dafür in normalen Sätzen, was Sie brauchen. Ihr Anteil ist zu erklären, Rückfragen zu beantworten und zu entscheiden, den technischen Teil übernimmt die Maschine. Das läuft ähnlich wie mit einer neuen Mitarbeiterin, die ihr Handwerk versteht. Je genauer Sie sagen, was Sie wollen, desto brauchbarer kommt es zurück.
Ich arbeite selbst so. Diese Website ist auf diesem Weg entstanden, und für meine Abrechnung habe ich mir ein Werkzeug gebaut, das aus der Zeiterfassung den monatlichen Leistungsnachweis für Kunden erzeugt, fertig gestaltet auf Knopfdruck. Früher hätte ich dafür ein zusätzliches Programm gekauft oder jemanden dafür bezahlt.
Bei Ihnen kann daraus eine Seite für eine einzelne Aktion werden, ein Formular, eine kleine Anwendung, oder ein Werkzeug, das Ihnen einen wiederkehrenden Handgriff abnimmt. Sachen, für die Sie bisher ein weiteres Programm, technisches Wissen oder Hilfe von außen gebraucht haben.
Ihre Daten bleiben bei Ihnen
Was Sie sich aufbauen, liegt bei Ihnen. Nicht im Konto eines Anbieters.
Ihr Wissen steht am Ende in ganz normalen Dateien, auf Ihrem Rechner oder Ihrem Server. Wenn Sie das Werkzeug später wechseln, weil ein anderes besser oder günstiger ist, nehmen Sie alles mit. Sie binden sich an keinen Hersteller und Sie geben Ihr Wissen nicht aus der Hand. Das ist der Punkt, um den es bei Datensouveränität wirklich geht.
Der zweite Gewinn zeigt sich ab dem Tag danach. Sie müssen nicht in jedem neuen Gespräch von vorne erklären, wer Sie sind, was Ihr Betrieb macht und wie Sie arbeiten. Das steht einmal geschrieben und wird jedes Mal mitgelesen. Wer das nicht hat, fängt bei jeder Unterhaltung wieder bei null an und wundert sich, warum die Antworten so allgemein bleiben.
Klartext
Was diese Werkzeuge heute können und was sie nicht können. An Beispielen aus Ihrem Arbeitsalltag statt an Spielereien. Danach wissen Sie, worüber alle reden.
Was zu Ihnen passt
Wir sehen uns die Werkzeuge an, die für Ihren Betrieb infrage kommen, und klären dabei sofort, welche Daten wohin gehen. Der Datenschutz kommt nicht hinterher, er läuft mit.
Sie tippen selbst
Jetzt kommen Ihre Aufgaben dran. Angebot, Protokoll, Antwortmail, Auswertung, was bei Ihnen eben anfällt. Ich zeige Ihnen, wie man fragt, damit etwas Brauchbares zurückkommt.
Was bei Ihnen bleibt
Zum Schluss halten wir fest, was Sie ab morgen benutzen, was noch warten kann und welche Regeln bei Ihnen im Haus gelten sollen. Damit es nach dem Tag nicht wieder einschläft.
Das haben Sie danach in der Hand
Der Tag ist kein Vortrag, den Sie absitzen, und ich verkaufe Ihnen dabei keine Software. An den Werkzeugen, die wir einsetzen, verdiene ich nichts. Zuschnitt, Teilnehmerzahl und Umfang klären wir vorher am Telefon.
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